Losung des Tages

28. Januar 2023

David sprach zu Goliat: Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth.
1.Samuel 17,45

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an.
Römer 12,2

Gedanken zum Monatsspruch

Pastor Herrmann
Pastor Herrmann

Monatsspruch für Januar: 1. Mose 1,31
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.

Lieber Leser!

Am Anfang ist noch alles ganz frisch und neu. Makellos wölbt sich der blaue Himmel über der Schöpfung, auch über den beiden Menschen, die Gott geschaffen hat. Es gibt keine Ozonlöcher, keine Treibhausgase, keine umherwirbelnden Schwefel- und Kohlendioxydwolken in der Atmosphäre. Nachts kann man die Himmelskörper gut sehen. Es gibt keine Lichtverschmutzung. Die Meere sind frei von Kunststoff-Mikropartikeln.

Frau und Mann stehen in einer intakten Landschaft. Sie haben nichts an, sind nackt, müssen sich nicht schämen. Warum auch? Da kommt kein Ordnungshüter vorbei, um sie wegen unsittlichem Verhalten in der Öffentlichkeit aufzuschreiben. Es braucht überhaupt keine Gesetze, die irgendetwas vorschreiben. Der Mensch weiß sich gut versorgt im vollständigen, ungetrübten Kontakt zu seinem Schöpfergott. Mann und Frau passen gut zueinander, sind auf Ergänzung hin ins Leben gerufen worden. Es gibt keinen Geschlechterkampf. Ihre Identität ist so makellos wie der Himmel über ihnen. Der Mensch braucht keine Schulung, um ökologische Zusammenhänge zu begreifen. Er versteht sich vollständig als Teil der ihn umgebenden Welt. Er hat ja auch keinen eigenen Schöpfungszeitraum bekommen. Aber Gott hat ihnen ein Bewusstsein gegeben. Er schuf sie zu seinem Bilde. (Vers 27)

Die Menschen wissen um ihre besondere Verantwortlichkeit in der von Gott geschaffenen Welt. Sie sollen weise herrschen. Sie sollen die gute Schöpfung nicht stressen durch Monokultur oder durch die Überfischung der Meere. Es gab am Anfang auch keine Massentierhaltung. Der Mensch wird uns als Vegetarier vorgestellt. Er hat sich nicht dafür entschieden, auf Fleischkonsum zu verzichten. Auf den ersten Seiten der Bibel wird uns eine Welt vorgestellt, in der das Prinzip „Fressen-und-gefressenwerden" einfach nicht vorkommt. Erst die von Gott getrennte Welt kennt das so. Aber am Anfang war tatsächlich alles sehr gut, wie es Gott selbst festhält.

Auch im neuen Jahr wird wieder viel Schuld produziert. Gott gibt sich da keinen Illusionen hin. Er schwelgt nicht in Phantasien von blühenden Landschaften, klaren Bächen und sauberer Luft. Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf, sagt er. (1. Mose 8, 21) Gott kennt uns, dich und mich. Aber er macht sein Handeln nicht mehr von uns abhängig. Er ruft ein Zeitalter der Gnade aus. Auch das Jahr 2023 steht unter dem Zeichen seiner Gnade. Solange es die Erde gibt, will ich dafür Sorge tragen, dass man auf ihr leben kann, verspricht uns Gott.

Aber es wird einmal eine neue Schöpfung geben. Johannes sieht sie in der Offenbarung. (Kapitel 21) Und dann geht's nur um die eine Frage: Wer wird dabei sein? Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben getan. Das sagt Jesus. (Johannes 5,24)

Ich wünsche dir ein gesegnetes Jahr. Ich wünsche dir, dass du jeden neuen Tag unter die Herrschaft von Jesus stellen kannst.

Ihr Pastor Jochen Herrmann

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